Herzlich willkommen in meiner Praxis

Tanja Hofmann

Ich wurde im Jahr 1969 in Hamburg geboren. Regen lockt mich vor die Tür, und die Liebe zu klaren Worten und eine gute Prise Humor zählen ebenso zu meiner Grundausstattung wie meine Faszination für Menschen und Kulturen. Ich bin begeisterte Mutter von drei mittlerweile großen Kindern; zwei führen eigene Haushalte, mein "kleiner" Sohn lebt noch mit mir, bereitet sich aber auf den Sprung in ein eigenständiges Leben vor. 

 

In den Jahren ab 2002 veränderten sich meine gesicherten Lebensumstände radikal: Damals war ich verheiratet, lebte mit meinem Mann und unseren Kindern im eigenen Haus im Grünen und kümmerte mich beruflich um kaufmännische Themen - ein Leben, dessen vorgezeichneter Weg klar vor mir lag.

 

Dann erkrankte jedoch unsere Tochter an einer sehr schweren Form von Neurodermitis und unser jüngster Sohn an wiederkehrenden Lungenentzündungen, die etliche Krankenhausaufenthalte notwendig machten; außerdem entwickelte er Abszesse, die operiert werden mussten. Während ich also Heilung in den Möglichkeiten der konventionellen Medizin suchte, blieben meine Kinder krank, und schließlich wandte ich mich der Homöopathie zu, damals ein Akt der Verzweiflung. Meine Haltung war "Wenn sonst nichts hilft, probiere ich es, schlimmer werden kann's nicht" - und wurde vom durchschlagenden Erfolg der homöopathischen Therapie vollkommen überrascht. 

 

Ich war fasziniert - und begann, mich mit der Homöopathie zu befassen. Schließlich entschied ich mich zu einem großen Schritt, nämlich dem, meinen sicheren Beruf an den Nagel zu hängen, um Homöopathie zu studieren und mir alles Wissen anzueignen, das mir erklärte, wie etwas heilen kann, das nichts enthält, kein chemisch nachweisbares Molekül der Ausgangssubstanz. 

 

Während meines vierjährigen Homöopathiestudiums verlor ich zunächst meinen Vater durch einen plötzlichen Tod, wenige Monate später meine Mutter durch eine langjährige Krebserkrankung, schließlich auch meine Ehe und damit die letzte Sicherheit in meinem Leben - und fand mich als alleinerziehende Mutter von drei noch kleinen Kindern wieder, die mitten in der Ausbildung steckte. Ich trauerte um meine Eltern und um meine Ehe, verabschiedete mich von allen Plänen und dachte mein Leben neu. 

 

Mein Heilpraktikstudium - das ich benötigte, um eine homöopathische Praxis zu führen - beendete ich in Rekordzeit, und mit der notwendigen Heilpraktikerzulassung eröffnete ich sofort meine Praxis und begann, parallel in meinem alten Beruf zu arbeiten. Außerdem kümmerte ich mich um meine Kinder und versuchte, so gut wie möglich auch für mich zu sorgen. Ich bildete mich weiter, gab eigene Seminare und entdeckte im Laufe der nächsten Jahre meine eigentliche Leidenschaft: Menschen. Mein Praxisschwerpunkt bildete sich insofern auch zügig heraus: Mich interessierten die seelischen Belange deutlich stärker als körperliche Leiden, zumal ich das körperliche Leiden vielfach als Begleiterscheinung der leidenden Seele erkenne. 

 

Nach einigen Jahren war meine Praxis so gut aufgestellt, dass ich sie Vollzeit betrieb - und feststellte, dass ich weder meinen Patienten noch mir in der strengen Termintaktung gerecht wurde. Außerdem erfordert es viel Distanz, achtzig Patienten pro Monat zu begleiten, eine Distanz, die automatisch zu Standard-Verschreibungen führt, die das Einfühlen schwer macht. 

 

Also entschied ich mich für den nächsten Bruch mit meiner Planung: Ich kündigte meine Praxis und ging zurück in meinen alten Beruf. Ausgewählte Patienten empfing ich nun nur noch bei mir zuhause, um mit ihnen auf die Weise arbeiten zu können, die mir liegt: das intensive Gespräch, das die Wahrheit hinter dem Leiden sucht, denn das meiste Leiden hat den Ursprung in unserem eigenen Kopf. Diesmal suchte ich mir einen Arbeitgeber, der sehr gute Voraussetzungen für eine angemessene Work-Life-Balance bietet - eine Entscheidung, die ich heute immer noch lebe. 

 

Mit der Ruhe im Berufsleben und der zunehmenden Eigenständigkeit meiner Kinder konnte ich eine weitere Passion mit Leben füllen: Ich bin mittlerweile Verlagsautorin von Kriminalromanen. 

 

In diesen Jahren entdeckte ich auch die Liebe - eine Liebe, die bedingungslos ist. Und ich erkannte, dass bedingungslose Liebe vor allem eine Basis braucht, nämlich bedingungslose Selbstliebe, denn ohne diese bedingungslose Selbstliebe scheitert die Liebe an enttäuschten Erwartungen. 

 

In meiner Praxis beschäftige ich mich heute fast ausschließlich mit Beziehungen - Beziehungen zu den Kindern, zu Eltern, zu Partnern, zu sich selbst. Die homöopathische Gabe ist eine Begleitung zum Gespräch. 

Aus- und Weiterbildungen:

Studium der Heilpraktik an der Hamburger Schule „Alchemilla e.V.“ 
4jähriges Studium der Klassischen Homöopathie bei Alchemilla e.V. und Heike Hampel, Hamburg und Berlin

 

Diverse Weiterbildungen in der Homöopathie:

  • Die Sehgal-Methode 
  • Homöopathie nach Sankaran
  • Psychotrauma und Homöopathie
  • Prozessorientierte Homöopathie
  • Fallanalyse mit Gerhard Ruster

Außerdem:

  • 1 1/2 jährige Assistenz in einer Berliner Praxis für Klassische Homöopathie
  • Fortbildung in Humoraltherapie (Michaela Honold, Hamburg)
  • 1jährige Fortbildung in Phytotherapie (Ina Kollmorgen, Hamburg)
  • 2jährige Ausbildung in Rituallehre und traditioneller Heilkunde (Attis Silke Beyn, Hamburg)
  • Fortbildung in „Methodik des Einzelcoachings“, Janusteam, München
  • Fortbildung in "Persönlichkeit und Führungsstil", Janusteam, München